August-Horch-Museum in Zwickau

Digiart_8625828720_1c9c1cdf87_oAuf einer Ausstellungsfläche von 3.000 m² werden ca. 70 Großexponate der historischen Marken Audi, DKW, Horch und Wanderer gezeigt. Der Besucher lernt nicht nur das Leben und Wirken von August Horch kennen, sondern auch die Geschichte beginnend am Ursprung der sächsischen Automobilindustrie mit der Gründung des Sächsisch-Thüringischen Automobilclubs 1903, deren Fortführung durch die 1932 gegründete Auto Union bis hin zum VEB Sachsenring und Volkswagen. Ein Teil der Ausstellung ist den Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs und dem schwierigen Neuanfang in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR gewidmet. Mit Exponaten, wie z.B. dem LKW H3A, dem Horch P240, der letzte Horch, der jemals gebaut wurde, bis hin zum DDR-Volkswagen Trabant, wird aufgezeigt, dass die Mitarbeiter des „Volkseigenen Betriebes“ trotz innovativer Entwicklungsleistungen chancenlos Günter Mittag, dem „SED-Wirtschaftsexperten“ im Politbüro, gegenüberstanden.

Eine Besonderheit des Museums ist die Ausstellung der Exponate im Kontext der jeweiligen Epoche. Beispielsweise ist eine für die Museumsbesucher offene Straßenszene (Einzelhandelsgeschäfte, davor parkende Fahrzeugen der DKW-F-Serie) aus den dreißiger Jahren nachgestellt. An bestimmten Tagen erklärt August Horch „persönlich“ bei einer Vorführung den praktischen Betrieb eines originalen Horch-Achtzylindermotors an einem Leistungsprüfstand mit Wasserwirbelbremse.

Weitere Infos gibt´s hier auf der Seite des Horch-Museums.

Das Beitragsbild wurde mit einem Fisheye-Objektiv gemacht und in Photoshop bearbeitet.

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